Warum besuchen

Für wen es perfekt ist

[ { "attraktion": "Catacombes de Paris", "preis_ab": "31 EUR", "dauer": "45 Minuten", "beste_zeit": "Vormittagstermine unter der Woche", "reservierung_erforderlich": "Ja", "viertel": "14.

Arrondissement", "fazit": "Priorisieren Sie diesen Besuch, wenn Sie sich für Stadtarchäologie und die verborgene Geschichte von Paris interessieren.

Es handelt sich um ein tiefgreifendes, historisches Erlebnis in einem ehemaligen Steinbruch 20 Meter unter der Erde, das einen respektvollen Blick auf die sterblichen Überreste von Millionen Parisern bietet.\n\nVerzichten sollten Sie hingegen bei Platzangst oder eingeschränkter Mobilität, da der Rundgang über 131 Stufen hinab und 112 Stufen hinauf führt und die Gänge eng, feucht und kühl sind.

Wer ein klassisches Gruselkabinett erwartet, wird enttäuscht sein – dies ist ein historisches Denkmal, kein Vergnügungspark.\n\nWichtiger Hinweis: Der Zugang ist nur mit einem im Voraus gebuchten Zeitfenster-Ticket möglich; ein spontaner Ticketkauf vor Ort ist ausgeschlossen." } ]

Wer es lieber auslässt

Noch nicht angegeben

Was Sie vorher wissen sollten

{ "summary": "Die Katakomben von Paris sind kein kommerzielles Gruselkabinett, sondern ein tiefgreifendes Zeugnis der Stadtgeschichte in 20 Metern Tiefe.

Wer sich für urbane Archäologie und die düstere Seite der Pariser Historie interessiert, findet hier eine beeindruckende Stille; wer jedoch einen interaktiven Horror-Parcours erwartet, wird enttäuscht sein.

Die physische Belastung durch insgesamt 243 Stufen und die konstante Feuchtigkeit machen den Besuch zu einem eher sportlichen Rundgang, der festes Schuhwerk erfordert.", "body": "Die Logistik vor Ort ist strikt: Ohne Vorab-Reservierung gibt es keinen Einlass, da die Kapazitäten unter Tage streng limitiert sind.

Der Besuch lohnt sich besonders für Reisende, die Paris abseits der Prachtboulevards verstehen wollen, ist jedoch für Personen mit Platzangst oder eingeschränkter Mobilität ungeeignet.

Da der Weg etwa 1,5 Kilometer lang ist und linear verläuft, sollten Sie nur das Nötigste mitnehmen, da große Taschen nicht erlaubt sind und keine Schließfächer zur Verfügung stehen.\n\nPraktischer Hinweis: Die Temperatur unter Tage liegt konstant bei 14 Grad Celsius.

Packen Sie auch bei sommerlicher Hitze eine leichte Jacke ein, da der Temperatursturz beim Abstieg massiv ist.\n\n### Mythos und Realität\n\nMythos: Die Katakomben sind eine gruselige Touristenattraktion mit Spezialeffekten.\n\nTatsache: Es handelt sich um ein würdevolles Ossuarium und ein historisches Denkmal, das Ruhe und Respekt verlangt.", "best_time": "Die besten Zeitfenster sind die frühen Vormittagstermine direkt nach der Öffnung um 09:45 Uhr.

Zu dieser Zeit ist der Andrang am geringsten, was es ermöglicht, den Audioguide in der Stille des Ossuariums ohne den Druck nachfolgender Gruppen zu genießen.

Die Katakomben sind von Dienstag bis Sonntag geöffnet; der Montag ist grundsätzlich geschlossen.", "tickets": "### Welches Ticket ist das richtige\n\nFür den ersten Besuch ist das Standardticket mit festem Zeitfenster die beste Wahl: Es beinhaltet bereits einen Audioguide und deckt den gesamten zugänglichen Rundweg ab.

Ein spezielles Fast-Track-Ticket bietet hier keinen separaten VIP-Eingang, sondern sichert lediglich den garantierten Zugang zum gewählten Slot, da spontane Besuche vor Ort nicht möglich sind.\n\nEin Aufpreis für Drittanbieter lohnt sich nur, wenn die offiziellen Kontingente bereits erschöpft sind oder Sie ein Kombi-Paket mit einer Bootsfahrt auf der Seine (Bateaux Parisiens oder Batobus) suchen.

Der Paris Museum Pass ist für die Katakomben nicht gültig.

Kinder unter 18 Jahren sowie junge Erwachsene unter 26 Jahren mit EU-Wohnsitz erhalten ermäßigte Tarife, die jedoch ebenfalls vorab reserviert werden müssen.\n\n### Wann sich eine geführte Tour lohnt\n\nEine geführte Tour ist für Geschichtsinteressierte ratsam, die tiefer in die Hintergründe der Pariser Stadtplanung und der sanitären Krisen des 18.

Jahrhunderts eintauchen möchten. Ein Guide kann Details zur Überführung der Gebeine von den überfüllten Friedhöfen wie dem Cimetière des Innocents erklären, die über den Standard-Audioguide hinausgehen.

Für die meisten Individualreisenden ist das Basispaket mit Audioguide jedoch völlig ausreichend, da die Route linear und selbsterklärend ist.", "editorial_note": "Ein Besuch der Katakomben ist weniger ein touristisches Spektakel als vielmehr eine physische und historische Erfahrung in 20 Metern Tiefe.

Während Geschichtsinteressierte hier eine der authentischsten Schichten der Stadt finden, sollten Reisende mit Platzangst oder eingeschränkter Mobilität diesen Ort aufgrund der engen Gänge und des Fehlens von Aufzügen meiden.\n\nDa der Zugang streng limitiert ist, bleibt eine Vorab-Reservierung alternativlos – spontane Besuche sind praktisch ausgeschlossen.

Planen Sie den Rundgang als ruhigen, respektvollen Marsch ein und unterschätzen Sie nicht die klimatischen Bedingungen im Untergrund.\n\nPraxistipp: Selbst im Hochsommer herrscht unter Tage eine konstante Temperatur von 14 Grad Celsius.

Eine leichte Jacke und festes, rutschfestes Schuhwerk sind für den feuchten Untergrund unerlässlich." }

🎫 Tickets, Touren & Rabatte

{ "editorial": "### Welches Ticket wählen\n\nFür den Besuch der Katakomben von Paris ist eine Online-Reservierung zwingend erforderlich. Das Standard-Ticket ist die beste Wahl für Individualreisende und beinhaltet in der Regel einen Audioguide, der die historischen Hintergründe der ehemaligen Steinbrüche erläutert.

Da die Kapazität unter Tage streng auf maximal 200 Personen gleichzeitig begrenzt ist, sind die regulären Kontingente oft Wochen im Voraus ausgebucht.\n\nDer größte Fehler bei der Planung ist die Hoffnung auf eine Tageskasse vor Ort – es gibt keinen Ticketverkauf am Eingang.

Wenn die Standard-Tickets vergriffen sind, bleiben oft nur teurere Last-Minute-Optionen oder geführte Touren von Drittanbietern, die jedoch den Vorteil eines garantierten Einlasses bieten.\n\n- Standard-Ticket: Ideal für preisbewusste Besucher, inklusive Audioguide.\n- Geführte Tour: Die einzige Option, wenn reguläre Tickets ausverkauft sind oder man exklusive, abgesperrte Bereiche sehen möchte.\n- Last-Minute-Tickets: Oft teurer, aber die letzte Rettung für Kurzentschlossene.\n\n### Wann ist die beste Zeit für einen Besuch\n\nDie beste Zeit für den Abstieg sind die ersten Zeitfenster am Morgen direkt nach der Öffnung.

Zu diesem Zeitpunkt ist die Abwicklung am Eingang am zügigsten und die engen Gänge unter der Erde sind noch nicht durch Rückstaus an den Treppen belastet.

Da die Temperatur in 20 Metern Tiefe konstant bei etwa 14 Grad liegt, ist der Besuch wetterunabhängig, allerdings ist eine Jacke auch im Sommer ratsam.\n\nAbendliche Termine bieten eine besonders dichte, schaurige Atmosphäre, sind jedoch bei Touristen sehr beliebt.

Wer die Massen meiden möchte, sollte Wochentage den Wochenenden vorziehen. Für Fotografen sind die frühen Slots optimal, um ohne Zeitdruck durch die Gänge zu navigieren.\n\n### Kombis und Rabatte\n\nEchte Ersparnisse ergeben sich vor allem durch Altersrabatte.

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sowie junge Erwachsene aus der EU unter 26 Jahren erhalten oft vergünstigten Eintritt, müssen ihr Ticket aber dennoch vorab reservieren. \n\nKombinationsangebote sind häufig in Verbindung mit einer Bootsfahrt auf der Seine oder dem Besuch des Panthéon erhältlich.

Diese Pakete lohnen sich vor allem organisatorisch, um mehrere Sehenswürdigkeiten im Viertel Montparnasse und entlang der Metro-Linie 4 (Station Denfert-Rochereau) zu verbinden.

In großen City-Pässen wie dem Paris Pass sind die Katakomben aufgrund der strengen Einlassbeschränkungen meist nicht enthalten.\n\n### Wann lohnt sich eine Führung\n\nEine geführte Tour ist für Geschichtsinteressierte ein erheblicher Mehrwert.

Während der Audioguide die Grundlagen vermittelt, bietet ein Guide Zugang zu Bereichen, die für die Öffentlichkeit normalerweise verschlossen sind – dazu gehören spezielle Inschriften und architektonische Besonderheiten der alten Stollen.

\n\nWer lediglich die beeindruckende Optik der Gebeine auf sich wirken lassen möchte, ist mit dem Standard-Ticket gut bedient. Wichtig zu wissen: Der Weg ist etwa 1,5 Kilometer lang und führt über 131 Stufen hinab sowie 112 Stufen wieder hinauf.

Für Personen mit eingeschränkter Mobilität oder Herz-Kreislauf-Problemen ist der Besuch daher nicht geeignet.\n\nWichtig: Der Ausgang befindet sich in der Rue Rémy Dumoncel 36, etwa 700 Meter vom Eingang am Place Denfert-Rochereau entfernt. Planen Sie diesen kurzen Fußweg bei Ihrer Rückreise ein." }

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Wetter jetztBedeckter Himmel
Paris, Frankreich
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Temperatur14°C
SichtGut
AerosoleSaubere Luft · AOD 0.14

Bedingungen sind durchwachsen — planen Sie entsprechend und beachten Sie überdachte Bereiche.

AOD — wie stark Staub und Dunst in der Luft die Fernsicht dämpfen. 0 sauber, >0,4 spürbar, >0,7 stark.

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Wann hingehen?

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Beste Zeit um Mo — 18:00

Dieser Tag ist normalerweise ruhiger als der Durchschnitt. Dieser Slot hat eine höhere Chance auf einen angenehmen Besuch: Maximum atmosphere and demand. Das Wetter ist derzeit nicht ideal: bedeckt ☁️.

30–50% · Ruhig60–80% · Mäßig90–100% · Überfüllt

Nächste Tage

Heute
10:0060%
12:0075%
14:0080%
16:0085%
17:0095%
18:00100%
Morgen
10:0060%
12:0075%
14:0080%
16:0085%
17:0095%
18:00100%
Übermorgen
10:0060%
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14:0080%
16:0085%
17:0095%
18:00100%

Wie man den Eingang findet

1
"Ankunft am Denfert-RochereauNutzen Sie die Metro 4, 6 oder RER B und gehen Sie zum Haupteingang an der Avenue du Colonel Henri Rol-Tanguy.",
2
"Ticketkontrolle und ZeitfensterHalten Sie Ihr obligatorisches Online-Ticket bereit; der Zugang erfolgt strikt nach reserviertem Slot nach der Sicherheitskontrolle.",
3
"Abstieg über die TreppenSteigen Sie 131 Stufen hinab und beachten Sie, dass es keinen Aufzug und keine Schließfächer für großes Gepäck gibt.",
4
"Ausgang Avenue René-CotyBeenden Sie den Rundgang nach 112 Stufen aufwärts an einem separaten Ort, etwa 700 Meter vom Startpunkt entfernt."

[ { "adresse": "1 Avenue du Colonel Henri Rol-Tanguy, 75014 Paris", "naechste_metro": "Denfert-Rochereau (Linien 4, 6 und RER B)", "bezirk": "14. Arrondissement", "zusammenfassung": "Die Catacombes de Paris sind kein klassisches Gruselkabinett, sondern ein tiefgreifender Abstieg in die Stadtgeschichte.

In etwa 20 Metern Tiefe beherbergen die ehemaligen Steinbrüche ein Beinhaus mit den Überresten von Millionen Parisern. Der Rundgang dauert etwa 45 Minuten und richtet sich an Besucher, die sich für Geschichte und urbane Archäologie interessieren.

Da der Weg über 131 Stufen hinab und 112 Stufen hinauf führt und es unter der Erde kühl und feucht ist, ist der Besuch für Personen mit Klaustrophobie oder eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.", "anreise_und_eintritt": "Der Eingang befindet sich in einem historischen Pavillon direkt an der Place Denfert-Rochereau.

Suchen Sie nach der markanten Schlange gegenüber dem Metro-Ausgang.

Da der Zugang streng reglementiert ist, müssen Sie zwingend vorab ein Ticket mit einem festen Zeitfenster buchen; ein Ticketkauf vor Ort ist nicht möglich.\n\nPlanen Sie Zeit für die Sicherheitskontrolle ein, die direkt hinter der Eingangstür stattfindet.

Nach dem Scannen der Tickets beginnt sofort der Abstieg über eine schmale Wendeltreppe.

Es gibt keinen Aufzug und keine Möglichkeit, den Abstieg abzubrechen, sobald Sie sich im Treppenhaus befinden.\n\n- Erscheinen Sie exakt zum gebuchten Zeitfenster, um Einlassprobleme zu vermeiden.\n- Tragen Sie festes Schuhwerk, da der Boden in den Stollen oft rutschig und uneben ist.\n- Beachten Sie, dass der Ausgang der Katakomben in der Rue d'Alésia 214 liegt, etwa 15 Gehminuten vom Startpunkt entfernt.\n\nWichtig: Große Taschen, Koffer oder sperrige Rucksäcke sind verboten und es gibt keine Garderobe oder Schließfächer.

Nur Taschen bis zu einer Größe von 40x30 cm sind erlaubt und müssen während des gesamten Rundgangs vor dem Körper oder in der Hand getragen werden." } ]

Praktische Einschränkungen und was mitzunehmen

[ { "title": "Besucherhinweise für die Katakomben von Paris", "content": "### Was Sie vor dem Besuch beachten sollten\n\nDie Katakomben von Paris sind kein klassisches Gruselkabinett, sondern ein historisches Beinhaus in 20 Metern Tiefe.

Der Besuch ist körperlich fordernd: Sie müssen 131 Stufen hinab und am Ende 112 Stufen wieder hinaufsteigen, da kein Aufzug vorhanden ist.

Der Rundgang ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, Herz-Kreislauf-Problemen oder Klaustrophobie nicht geeignet.\n\nEine Online-Reservierung für ein festes Zeitfenster ist zwingend erforderlich; ein Ticketkauf vor Ort ist nicht möglich. Planen Sie etwa 45 Minuten für den 1,5 km langen Weg unter der Erde ein.

Da die Temperatur konstant bei etwa 14 Grad liegt und es feucht sein kann, ist eine Jacke auch im Sommer ratsam.

Der offizielle Eingang befindet sich an der 1, Avenue du Colonel Henri Rol-Tanguy, direkt am Place Denfert-Rochereau (Metro 4, 6 und RER B).\n\n### Was erlaubt ist und was nicht\n\n- Taschen und Rucksäcke, die größer als 40 x 30 x 20 cm sind\n- Koffer und sperriges Reisegepäck\n- Kinderwagen (aufgrund der Treppen und engen Gänge verboten)\n- Stative, Selfie-Sticks und professionelle Fotoausrüstung\n- Essen und Getränke innerhalb der Anlage\n- Das Berühren der Gebeine oder Wände (streng untersagt)\n- Kleine Taschen und Rucksäcke (müssen vor der Brust oder seitlich getragen werden)\n- Fotografieren für private Zwecke ohne Blitz\n\n### Gepäckaufbewahrung und Schließfächer\n\nEs gibt vor Ort keine Garderobe und keine Schließfächer.

Da der Ausgang an der Adresse 21 bis Avenue René-Coty liegt – etwa 700 Meter vom Eingang entfernt –, ist eine Rückkehr zum Startpunkt innerhalb des Museums ausgeschlossen. Alles, was Sie mit hineinnehmen, müssen Sie über die gesamte Distanz tragen.

Zu große Gepäckstücke oder Motorradhelme führen direkt am Einlass zur Abweisung, da es keine Lagermöglichkeiten gibt.\n\nWichtig: Der Ausgang befindet sich weit entfernt vom Eingang. Orientieren Sie sich nach dem Aufstieg neu; die nächsten Metro-Stationen sind Mouton-Duvernet oder Alésia (Linie 4)." } ]

💡 Nützliche Tipps

  • Achten Sie an der Decke der Gänge auf die durchgehende schwarze Linie, die den Steinbrucharbeitern vor der Elektrifizierung als einfacher, aber lebensrettender Wegweiser zum Ausgang diente.
  • Da sich der Ausgang in der Avenue René-Coty befindet, ist die Metrostation Mouton-Duvernet für die Weiterreise deutlich schneller zu Fuß erreichbar als der Rückweg zum Startpunkt am Denfert-Rochereau.
  • Der feine Kalksteinstaub und die ständigen Wassertropfen von der Decke verwandeln den Boden stellenweise in eine weiße Paste, weshalb Sie auf keinen Fall empfindliche Stoffschuhe tragen sollten.
  • Hinter den ordentlich aufgeschichteten, dekorativen Fassaden aus Schädeln und Oberschenkelknochen liegen die restlichen Skeletteile völlig unsortiert in riesigen, unsichtbaren Haufen verborgen.
  • Viele der steinernen Gedenktafeln über den Knochen nutzen den französischen Revolutionskalender mit Monaten wie „Nivôse“ oder „Thermidor“, da die massenhaften Umbettungen genau in diese historische Epoche fielen.
  • Da Stative verboten sind und das schwache Licht Smartphone-Fotos schnell verwackeln lässt, sollten Sie sich zur Stabilisierung der Kamera mit der Schulter fest an die nackten Steinwände – niemals an die Knochen – anlehnen.

Lage und Umgebung

{ "content": "### Das Viertel\n- Das 14.

Arrondissement rund um Denfert-Rochereau ist ein authentisches Pariser Wohnviertel mit einer starken intellektuellen und künstlerischen Vergangenheit.\n- Die Atmosphäre ist entspannter und weniger touristisch als im Stadtzentrum, geprägt von breiten Alleen und lebendigen Marktgassen.\n- Es ist der ideale Ort, um nach der Tour durch die Unterwelt in das echte Pariser Leben mit seinen klassischen Cafés und Bistros einzutauchen.\n- Die Gegend verbindet die Ruhe großzügiger Grünflächen und historischer Friedhöfe mit der Dynamik des nahen Montparnasse-Viertels.\n\n### Zu Fuß erreichbar (bis 15 Minuten)\n- Cimetière du Montparnasse — Bedeutender Friedhof mit den Gräbern von Sartre und Simone de Beauvoir · 7 Min.

zu Fuß\n- Fondation Cartier pour l'Art Contemporain — Ein gläsernes Architekturjuwel mit wechselnden Ausstellungen zeitgenössischer Kunst · 8 Min. zu Fuß\n- Rue Daguerre — Eine charmante Fußgängerzone mit erstklassigen Feinkostläden und typisch französischen Spezialitätengeschäften · 3 Min.

zu Fuß\n- Observatoire de Paris — Das historische astronomische Observatorium der Stadt in einer ruhigen Parkanlage · 10 Min. zu Fuß\n- Place Denfert-Rochereau — Der zentrale Platz mit dem monumentalen bronzenen Löwen von Belfort · 1 Min.

zu Fuß\n\n### In 15–30 Minuten mit dem Transport\n- Jardin du Luxembourg — Eine prachtvolle Parkanlage mit dem Medici-Brunnen für eine Pause im Grünen · 15 Min. mit der Metro\n- Tour Montparnasse — Wolkenkratzer mit einer Aussichtsterrasse für den besten Panorama-Blick auf den Eiffelturm · 12 Min.

mit der Metro\n- Panthéon — Die nationale Ruhmeshalle Frankreichs im Herzen des belebten Quartier Latin · 20 Min. mit dem Bus\n\n### Wo man in der Nähe essen kann\n- La Coupole — Legendäre Art-déco-Brasserie mit Meeresfrüchten und historischem Flair der Goldenen Zwanziger · gehoben · Reservierung empfohlen · 12 Min.

zu Fuß\n- L'Opportun — Authentisches Lyoner Bistro mit herzhafter französischer Küche und Fokus auf Weine · mittel · Reservierung empfohlen · 4 Min. zu Fuß\n- Crêperie Josselin — Traditionelle bretonische Galettes in einem rustikalen und sehr beliebten Ambiente · mittel · ohne Reservierung möglich · 15 Min.

zu Fuß\n- Le Bis du 20 — Gemütliches Nachbarschaftsbistro mit saisonalen Produkten und einer exzellenten Weinauswahl · mittel · ohne Reservierung möglich · 5 Min.

zu Fuß\n\n### Fertige Route für den Tag\nBeginnen Sie den Vormittag mit dem Abstieg in die Catacombes de Paris, solange die Konzentration für die Geschichte der Stadt noch frisch ist.

Schlendern Sie nach dem Auftauchen durch die nahegelegene Rue Daguerre, um französische Delikatessen zu entdecken, und besuchen Sie den Cimetière du Montparnasse für einen ruhigen Spaziergang.

Beenden Sie den Tag mit einem klassischen Abendessen im La Coupole, um die prachtvolle Architektur und die Geschichte des Viertels zu genießen.\n\nHinweis: Da der Ausgang der Katakomben etwa 700 Meter vom Eingang entfernt an der Rue Rémy Dumoncel liegt, sollten Sie Ihren weiteren Weg direkt von dort aus planen." }

Referenz

Fakten

Mehr lesen

[ "### Zahlen und Ausmaße\n- Tiefe: 20 Meter unter dem Straßenniveau, was etwa der Höhe eines fünfstöckigen Gebäudes entspricht.\n- Kapazität: Überreste von schätzungsweise 6 Millionen Parisern, die größte Konzentration von Gebeinen weltweit.\n- Streckenlänge: 1,5 Kilometer langer Rundweg durch einen Bruchteil des insgesamt 300 Kilometer umfassenden Stollennetzes.\n- Treppenstufen: 131 Stufen beim Abstieg und 112 Stufen beim Aufstieg, da kein öffentlicher Aufzug zur Verfügung steht.\n- Temperatur: Konstante 14 Grad Celsius das ganze Jahr über, was im Sommer eine starke Abkühlung bedeutet.\n- Fläche des Ossuars: 11.000 Quadratmeter unterirdische Fläche, die ausschließlich der Lagerung von Gebeinen gewidmet ist.\n\n### Mythen und Irrtümer\n- Mythos: Die Katakomben erstrecken sich unter der gesamten Fläche der Stadt Paris.

Tatsächlich: Nur ein kleiner Teil der ehemaligen Steinbrüche wurde zum Ossuar umfunktioniert und ist heute begehbar.\n- Mythos: Es handelt sich um eine kommerzielle Gruselattraktion mit versteckten Schauspielern.

Tatsächlich: Die Stätte ist ein würdevoller Friedhof und ein historisches Denkmal mit strengen Verhaltensregeln.\n- Mythos: Man kann die Katakomben durch die Kanalisation oder Metrostationen betreten.

Tatsächlich: Der einzige legale Zugang befindet sich am Place Denfert-Rochereau in einem speziellen Pavillon.\n\n### Seltenes und Ungewöhnliches\n- Die Skulpturen von Port-Mahon: Der Steinmetz Decuré schuf detaillierte Reliefs von Festungen im Fels, während er dort im 18.

Jahrhundert arbeitete.\n- Der Brunnen der Samaritanerin: Ein unterirdisches Becken mit extrem klarem Wasser, das ursprünglich für die Maurer der Anlage angelegt wurde.\n- Der Sacellum-Altar: Ein verborgener Altar inmitten der Gebeine, der für religiöse Zeremonien zur Einweihung des Ossuars genutzt wurde.\n- Die Sepulkralsäule: Eine massive Stützkonstruktion in Form einer antiken Vase, die zur statischen Sicherung der Decke dient.\n- Die Warninschrift: Am Eingang zum Bereich der Gebeine mahnt ein Schild: „Halt!

Hier ist das Reich des Todes“, um Besucher zur Ruhe zu zwingen." ]

Hintergrund

Geschichte

Mehr lesen

[ "Die Katakomben von Paris sind kein künstlich angelegtes Gruselkabinett, sondern ein tiefgreifendes Zeugnis der Stadtgeschichte. Ursprünglich dienten die Tunnel als Kalksteinbrüche, aus denen das Baumaterial für die berühmten Pariser Monumente gewonnen wurde. Ende des 18.

Jahrhunderts wurden sie zum Beinhaus umfunktioniert, um die damals überfüllten Friedhöfe der Stadt zu entlasten und die hygienischen Bedingungen im Zentrum zu verbessern.", "Heute beherbergt das unterirdische Labyrinth in rund 20 Metern Tiefe die sterblichen Überreste von mehreren Millionen Parisern.

Der markierte Rundgang führt durch einen kleinen Teil dieses riesigen Netzes und bietet einen sachlichen, fast ehrfürchtigen Einblick in die urbane Archäologie.

Es ist ein Ort der Stille, der die dunkle Seite der Pariser Historie jenseits von Horror-Klischees beleuchtet.", "### Wichtige Details für den Besuch", "Der Weg durch die Katakomben dauert etwa 45 Minuten und führt über 131 Stufen hinab sowie 112 Stufen wieder hinauf.

In den engen Gängen ist es dauerhaft kühl und feucht, weshalb der Besuch für Personen mit Klaustrophobie oder eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Ein Zugang ist ausschließlich mit einer vorherigen Reservierung möglich; spontane Besuche ohne Ticket sind vor Ort ausgeschlossen." ]

♿ Barrierefreiheit & Familien

Barrierefreiheit & Familienregeln

  • Rollstuhl und stufenfreier Zugang: Die Catacombes de Paris sind nicht rollstuhlgerecht. Es gibt keine Rampen, keinen Aufzug und keinen stufenfreien Rundgang; der Besuch führt über 131 Stufen hinunter und 112 Stufen hinauf. Für Gäste mit Gehbehinderung, Herz- oder Atemproblemen ist der Besuch nicht geeignet.
  • Kinderwagen: Kinderwagen sind im Rundgang nicht erlaubt. Eltern mit Babys oder Kleinkindern brauchen eine Babytrage; ein Kinderwagen ist wegen Treppen, enger Gänge und des anderen Ausgangs unpraktisch.
  • Kinder und Preise: Kinder unter 14 Jahren dürfen nur in Begleitung eines Erwachsenen hinein. Kinder von 0 bis 7 Jahren haben freien Eintritt; Kinder von 8 bis 17 Jahren zahlen 15 EUR.
  • Familienkomfort: Der Rundgang ist etwa 1,5 km lang, einbahnig, dunkel, feucht und konstant etwa 14 °C kühl. Der Boden ist uneben und teils rutschig, die Gänge sind schmal, und im Ossarium sind menschliche Gebeine sichtbar; für sehr sensible Kinder unter 12 ist das ein klarer Abwägungspunkt. Eingang: 1 Avenue du Colonel Henri Rol-Tanguy, 75014 Paris, direkt bei Denfert-Rochereau.

🏢 Vor Ort

Ausstattung vor Ort

  • Toiletten: Es gibt Toiletten am Eingang und am Ausgang. Im unterirdischen Rundgang selbst gibt es keine Toiletten; nutzen Sie sie vor dem Abstieg oder nach dem Aufstieg. Für Besucher fällt keine separate Toilettengebühr an.
  • Café oder Restaurant: Es gibt kein Café und kein Restaurant im Besucherbereich. Essen und Trinken sind im Rundgang durch die Catacombes de Paris verboten.
  • Shop: Am Ausgang bei 21 bis avenue René-Coty liegt die Museumsboutique. Sie verkauft vor allem Bücher, T-Shirts, Tote-Bags, Spiele und Souvenirs mit Bezug zu den Katakomben, Paris-Geschichte und dem Totenkopf-Motiv.
  • WLAN: Kostenloses Besucher-WLAN ist nicht vorhanden.
  • Wasser: Im unterirdischen Rundgang darf nicht getrunken werden. Nehmen Sie eine kleine Flasche nur mit, wenn sie in Ihre erlaubte Tasche passt, und trinken Sie vor oder nach dem Besuch.
  • Familienräume: Es gibt keinen Wickeltisch. Kinderwagen sind nicht erlaubt; mit Baby ist eine Trage die praktikable Lösung.

Zuverlässigkeit & Aktualität

Aktualisiert5. Juni 2026

Ich lebe seit sieben Jahren in Paris und schreibe praktische Frankreich-Guides für deutschsprachige Reisende.

FAQ

Muss ich die Catacombes de Paris im Voraus buchen?

Ja, buche ein Zeitfenster im Voraus; der Erwachsenentarif liegt bei 31 EUR inklusive Audioguide, ermäßigte Tickets bei 25 EUR und Kinder von 8 bis 17 Jahren bei 15 EUR.

Welcher Zeitpunkt ist für den Besuch am besten?

Wähle einen Slot, nach dem du mindestens eine Stunde Puffer hast; geöffnet ist Dienstag bis Sonntag von 9:45 bis 20:30 Uhr, letzter Einlass ist um 19:30 Uhr.

Wie lange dauert der Besuch unter der Erde?

Plane etwa 45 Minuten für den 1,5 km langen Einbahn-Rundgang ein. Der Eingang liegt rund 20 m tief, mit 131 Stufen hinunter und 112 Stufen hinauf.

Wie komme ich am einfachsten hin?

Der Eingang ist an 1 Avenue du Colonel Henri Rol-Tanguy, Place Denfert-Rochereau, 75014 Paris. Nimm Metro 4 oder 6 oder RER B bis Denfert-Rochereau; Bus 38 und 68 halten ebenfalls in der Nähe.

Für wen sind die Catacombes de Paris nicht geeignet?

Nicht geeignet sind sie für Menschen mit Klaustrophobie, eingeschränkter Mobilität sowie Herz- oder Atemproblemen; der Ort ist kühl, feucht, eng und nicht rollstuhlgerecht. Große Taschen und Koffer sind nicht erlaubt, nur Taschen unter 40 x 30 cm.