Eiffel Tower

Warum besuchen

Für wen es perfekt ist

Priorisieren Sie den Eiffelturm, wenn Sie zum ersten Mal in Paris sind, die Stadt von oben verstehen möchten und ein klar planbares Wahrzeichen-Erlebnis suchen. Der 2.

Stock ist für die meisten die beste Wahl: günstiger als die Spitze, weniger wetteranfällig und mit sehr starken Blicken auf Montmartre, Montparnasse, die Seine und das Zentrum; rechnen Sie mit 1,5 bis 3 Stunden.

Wer es lieber auslässt

Sie können ihn niedriger einstufen, wenn Sie enge Zeitpläne, Höhenangst, Warteschlangen oder starkes Gedränge schlecht vertragen, oder wenn Ihnen ein guter Blick von außen wichtiger ist als der Aufstieg. Kurz gesagt: Buchen Sie einen frühen oder abendlichen Slot, nehmen Sie bei normaler Fitness die Treppe bis zum 2.

Stock in Betracht und zahlen Sie für die Spitze nur, wenn genau dieser höchste Punkt für Sie Teil des Erlebnisses ist.

Was Sie vorher wissen sollten

Kurz gesagt: Für die meisten Besucher ist der 2. Stock die klügere Wahl als die Spitze. Die Aussicht ist dort oft klarer und „lesbarer“, der Besuch geht schneller, und das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt besser; die Spitze lohnt vor allem für Erstbesucher, die den höchsten Punkt bewusst mitnehmen wollen.

Am stärksten wirkt der Besuch früh am Morgen oder am Abend, wenn es ruhiger ist und die Stadt besser wirkt. Am meisten Freude haben Erstbesucher, Fotofans und Familien mit Kindern; eher unterwältigt sind Reisende, die nur ein Panoramabild suchen oder ungern Wartezeiten und Aufzüge in Kauf nehmen.

Hinweis: Oben ist es spürbar windiger und kühler als auf den unteren Ebenen.

Visitors in a park with the Eiffel Tower rising in the background

🎫 Tickets, Touren & Rabatte

Treppe bis zur 2. Etage mit Aufzug zur Spitze (Stairs to Second Floor + Summit Lift)

  • Treppenaufstieg bis zur 2. Etage
  • Weiterfahrt per Aufzug von der 2. Etage zur Spitze
  • Zugang zur 1., 2. Etage und Spitze
  • Kombination aus günstigerem Einstieg und höchster Aussichtsebene

Welches Ticket wählen

Für die meisten Erstbesucher ist der 2. Stock die beste Wahl: hoch genug für klare Paris-Panoramen, günstiger als die Spitze und oft angenehmer zum Fotografieren. Von dort liest man Montmartre, Montparnasse, den Champ de Mars und die Seine sehr gut; die Spitze ist mehr ein Erlebnis als der objektiv beste Aussichtspunkt.

Mehr zu zahlen lohnt sich, wenn die Spitze für Sie zum Paris-Moment gehört, wenn Sie nur einmal im Leben auf den Eiffelturm wollen oder wenn Sie den Aufstieg möglichst komfortabel mit dem Aufzug machen möchten. Wer fit ist und sparen will, nimmt die Treppe bis zum 2. Stock; wer mit Kindern, älteren Reisenden oder wenig Zeit unterwegs ist, nimmt den Aufzug.

  • Günstig und aktiv: Treppe bis zum 2. Stock.
  • Bester Kompromiss: Aufzug bis zum 2. Stock.
  • Symbolischer Volltreffer: Spitze mit Aufzug oder Treppe plus Aufzug ab dem 2. Stock.
  • Komfort statt Sparen: geführter Zugang oder offizielles Paket mit Zusatzleistung.

Wichtig: Der häufigste Fehler ist, automatisch die Spitze zu kaufen. Der 2. Stock bietet die ausgewogeneren Ausblicke; oben ist es enger, windiger und bei schlechtem Wetter weniger dankbar.

Wann besser gehen

Die ruhigsten und praktischsten Zeitfenster liegen früh am Morgen und am Abend. Morgens sind Sicherheitskontrollen und Aufzüge entspannter, das Licht ist klarer, und Familien kommen leichter durch den Ablauf. Abends ist die Stimmung stärker: Paris leuchtet, die Seine wirkt plastischer, und der beleuchtete Turm ist Teil des Erlebnisses.

Der Sonnenuntergang ist der begehrteste Slot und damit der kompromissreichste: schöneres Licht, aber mehr Andrang und weniger Bewegungsfreiheit auf den Plattformen. Planen Sie insgesamt 1,5 bis 3 Stunden ein; mit Spitze, Sicherheitskontrolle und Wartezeiten am zweiten Aufzug eher am oberen Ende.

Tipp: Alleinreisende wählen früh oder spät. Familien fahren am besten morgens. Fotografen nehmen Abendlicht, akzeptieren dafür aber mehr Gedränge.

Kombis und Rabatte

Sinnvolle Kombis sind vor allem Eiffelturm plus Seine-Bootsfahrt oder Eiffelturm plus geführter Rundgang im Umfeld von Trocadéro, Champ de Mars und Passy. Diese Pakete sparen nicht immer Geld, sie sparen eher Planungsaufwand und bündeln feste Zeitfenster. Rechnen Sie genau: Wenn Sie nur die Aussicht wollen, ist ein Einzelticket meist die klarere Wahl.

Offizielle Zusatzpakete mit Champagner, Brunch oder Führung sind Erlebnis-Upgrades, keine Spartricks. Der Paris Museum Pass gilt nicht für den Eiffelturm.

Kinder unter 4 Jahren benötigen ein eigenes Ticket, zahlen aber keinen Eintritt; für Kinder von 4 bis 11 Jahren, Jugendliche von 12 bis 24 Jahren und Besucher mit anerkannter Behinderung gibt es reduzierte Tarife.

Wichtig: Es gibt keinen verlässlichen Residentenrabatt und keine echte Off-Peak-Preislogik, bei der Randzeiten automatisch günstiger sind. Gespart wird vor allem über die Treppe, den 2. Stock statt der Spitze und den Verzicht auf unnötige Paketleistungen.

Wann eine Tour sinnvoll ist

Eine geführte Tour lohnt sich, wenn Sie nicht nur Aussicht möchten, sondern den Turm als Bauwerk verstehen wollen: Konstruktion, Gustave Eiffel, Weltausstellung, frühere Kritik, technische Lösungen und die Orientierung über Paris. Sie ist auch hilfreich, wenn Sie mit wenig Zeit reisen und einen klaren Ablauf vom Eingang bis zu den Ebenen bevorzugen.

Wer Paris gut kennt, gern selbst liest oder vor allem Fotos machen will, kann die Führung weglassen. Für den ersten Paris-Besuch ist ein normales Ticket bis zum 2. Stock oder zur Spitze völlig ausreichend, wenn Sie keine historischen Erklärungen brauchen. Die Tour ist ein Mehrwert für Kontext und Struktur, nicht zwingend für die Aussicht selbst.

Wetter jetzt
Paris, Frankreich
JetztMostly clear 🌤️
Temperatur15°C
SichtExcellent
AerosoleClean air · AOD 0.17

Good conditions for visiting today.

AOD — wie stark Staub und Dunst in der Luft die Fernsicht dämpfen. 0 sauber, >0,4 spürbar, >0,7 stark.

Überfüllungsanzeige

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Wann hingehen?

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Beste Zeit um Пн — 10:00

Dieser Tag ist normalerweise merklich geschäftig. Dieser Slot hat eine höhere Chance auf einen angenehmen Besuch: weniger Menschen und ruhigeres Tempo.

30–50% · Ruhig60–80% · Mäßig90–100% · Überfüllt

Nächste Tage

Сегодня
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Завтра
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Послезавтра
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Wie man dorthin kommt

Nächste StationBir-Hakeim / Trocadéro

Wie man den Eingang findet

1
Start bei Bir-HakeimLinie 6 ist der direkteste Weg; Trocadéro lohnt sich zuerst für den Blick über die Gärten.
2
Zur UmzäunungDie Eiffelturm-Zone betrittst du nicht über ein Gebäude, sondern durch den äußeren Sicherheitsbereich am Sockel.
3
Erst KontrollePlane vor deinem Ticket-Slot zusätzliche Wartezeit für Sicherheitscheck und Einlass auf die Esplanade ein.
4
Zur richtigen StützeAuf der Esplanade den Schildern folgen: Lift zur Südstütze, Treppe zur Oststütze, Spitze erst ab dem 2. Stock per Zusatzlift.

Gehen Sie zuerst nicht direkt zu einem der Turmpfeiler, sondern zum umzäunten Bereich unter der Eiffel Tower. Der praktische Orientierungspunkt ist Champ de Mars, 5 Avenue Anatole France; von Bir-Hakeim kommen Sie von der Seine-Seite, von Trocadéro über den Platz mit dem klassischen Blick auf den Turm.

Der verwirrende Teil ist die doppelte Wartelogik: Zuerst kommt die Sicherheitskontrolle zum Gelände unter dem Turm, danach erst die Schlange für Ihren eigentlichen Zugang. Planen Sie dafür ruhig 15 bis 20 Minuten extra ein, bei beliebten Zeitfenstern mehr.

Mit Aufzugsticket gehen Sie nach der Kontrolle zur ausgeschilderten Aufzugsschlange; mit Treppenticket zur ausgeschilderten Treppe.

Wichtig: Ein Zeitfenster ist kein direkter Einstieg in den Aufzug. Es bringt Sie in den passenden Ablauf, aber Sicherheitskontrolle und Aufzugsschlange bleiben bestehen. Halten Sie Ticket und Ausweis griffbereit, nehmen Sie möglichst wenig Gepäck mit und rechnen Sie insgesamt mit 1,5 bis 3 Stunden für den Besuch.

Praktische Einschränkungen und was mitzunehmen

Was Sie vor dem Besuch beachten sollten

Rechnen Sie nicht nur mit der Zeit auf der Plattform, sondern auch mit Stehen, Sicherheitskontrolle und zusätzlichen Warteschlangen an den Aufzügen. Für einen ruhigen Besuch sind 1,5 bis 3 Stunden realistisch; wer bis zur Spitze fährt, braucht mehr Geduld, weil am 2. Stock in einen separaten Aufzug gewechselt wird.

Es gibt keinen eleganten Abkürzungsweg: Zuerst geht es durch die Sicherheitskontrolle am eingezäunten Bereich unter der Eiffel Tower, danach erst zur passenden Stütze für Aufzug, Treppe oder Spitze. Kinder unter 12 Jahren und Personen, die Hilfe benötigen, müssen von einem selbstständigen Erwachsenen begleitet werden.

Einen klassischen Dresscode gibt es nicht, aber barfuß laufen ist verboten, und Kleidung oder Verhalten, das den Besuch stört, kann zum Ausschluss führen. Praktisch sind bequeme Schuhe, eine windfeste Schicht und wenig Gepäck; oben ist es kühler und windiger als am Champ de Mars.

Rollstühle sind auf dem 1. und 2. Stock zugelassen, nicht jedoch auf der Spitze. Für Kinderwagen gilt: Nur faltbare Modelle dürfen hinein; nicht faltbare Kinderwagen bleiben draußen.

Was Sie mitnehmen dürfen und was nicht

Nicht erlaubt sind:

  • Waffen, Munition und gefährliche Gegenstände
  • Messer, Schlaggegenstände und Werkzeuge wie Cutter, Schraubendreher oder Zangen
  • explosive, entflammbare oder flüchtige Stoffe
  • sehr große, schwere oder sperrige Taschen, Koffer und Pakete
  • Glasflaschen und Dosen
  • übermäßige Mengen an Essen oder Getränken
  • Kletterausrüstung, auch für Bungee-Jumping oder Fallschirmsprung
  • nicht faltbare Kinderwagen
  • Tiere, außer anerkannten Assistenzhunden
  • Werbematerial, Banner und Gegenstände für Demonstrationen
  • Rollerblades, Scooter, Skateboards, Hoverboards und ähnliche rollende Gegenstände
  • professionelle Foto-, Film-, Radio- oder TV-Aufnahmen ohne vorherige Genehmigung
  • Gruppenpicknicks
  • Rauchen, Essen und Trinken außerhalb der dafür vorgesehenen Bereiche
  • das Werfen von Gegenständen von der Tower

Erlaubt und sinnvoll sind:

  • kleine Rucksäcke und kleine Handtaschen, sofern sie die Kontrolle passieren
  • eine kleine Wasserflasche, solange sie nicht aus Glas ist und keine Dose ist
  • faltbare Kinderwagen
  • normale private Kameras und Smartphones
  • Assistenzhunde für berechtigte Besucher

Wichtig: Lassen Sie Taschen bei der Kontrolle komplett öffnungsbereit. Alles, was nicht hinein darf, wird nicht für Sie aufbewahrt.

Gepäckaufbewahrung und Dinge

An der Eiffel Tower gibt es keine Schließfächer, keine Garderobe und keine Gepäckaufbewahrung, auch nicht direkt an der Kontrolle. Sperrige Koffer und große Taschen gehören deshalb nicht in den Besuchsplan; vor dem Eingang stehen Messvorrichtungen, mit denen das Personal entscheidet, ob ein Gepäckstück zu groß ist.

Verbotene Gegenstände können nicht deponiert werden. Wenn Sie etwas am Eingang entsorgen müssen, bekommen Sie es nicht zurück.

Für Familien ist die wichtigste Regel: faltbarer Kinderwagen ja, nicht faltbarer Kinderwagen nein. Nehmen Sie außerdem nur das mit, was Sie während 2 bis 3 Stunden wirklich brauchen: Ticket, Ausweis bei Ermäßigung, kleine Wasserflasche, Wetterjacke, Handy, Powerbank und eine kompakte Tasche.

💡 Nützliche Tipps

  • Die Sackgasse der Rue de l'Université direkt neben dem Champ de Mars bietet einen perfekten, von klassischen Haussmann-Fassaden eingerahmten Fotoblick auf die Struktur der Turmbasis ohne störende Menschenmassen im Hintergrund.
  • Für ein ruhiges Porträtfoto mit dem Turm im Hintergrund lohnt sich der kurze Abstecher zur Avenue de Camoëns, wo eine elegante Steintreppe das Motiv fernab der überfüllten Trocadéro-Plattform einrahmt.
  • Das allerletzte Funkeln des Abends ist das eindrucksvollste, da die goldene Hauptbeleuchtung komplett abgeschaltet wird und nur noch die weißen Blitzlichter für fünf Minuten isoliert vor dem dunklen Nachthimmel leuchten.
  • Nutzen Sie für den Rückweg die Fußgängerbrücke Passerelle Debilly, die nicht nur eine entspannte Überquerung der Seine ermöglicht, sondern auch einen hervorragenden, unverstellten Winkel für seitliche Aufnahmen des Turms am Wasser bietet.
  • Ignorieren Sie konsequent die Hütchenspieler und angeblich taubstummen Spendensammler auf den direkten Wegen zwischen Trocadéro und dem Turm, da diese gezielt die Ablenkung der Touristen durch das Panorama ausnutzen.
  • Achten Sie beim Aufstieg auf die Farbe des Metalls, denn der Turm ist in drei verschiedenen Nuancen gestrichen – unten am dunkelsten und oben am hellsten –, um vor dem Himmel optisch einheitlich zu wirken.
  • Vermeiden Sie die langen Schlangen vor den Toiletten unten auf der Esplanade und nutzen Sie stattdessen die deutlich leereren Waschräume direkt auf der ersten oder zweiten Etage.
  • Ein ungewöhnliches, fast surreales Fotomotiv finden Sie im versteckten Square Rapp, wo die Turmspitze exakt zwischen den asymmetrischen Jugendstilgebäuden von Jules Lavirotte hindurchragt.

Lage und Umgebung

Was fuer ein Viertel

  • Der 7. Arrondissement-Teil rund um den Eiffelturm ist monumental, offen und sehr fotogen: breite Rasenachsen, Seineufer und grosse Sichtlinien.
  • Tagsueber passt das Viertel gut fuer Familien, Erstbesucher und Spaziergaenge mit klaren Orientierungspunkten statt engem Altstadt-Gewirr.
  • Am Abend wird die Gegend zur Uferpromenade: Paare, Fotografen und Gruppen bleiben zwischen Pont d'Iena, Trocadero und Champ de Mars.
  • Direkt um den Turm ist es touristisch und teuer; bessere Bistros liegen ein paar Strassen weiter Richtung Rue Saint-Dominique und Rue Cler.

Zu Fuss in der Naehe (bis 15 Minuten)

  • Champ de Mars — breite Gruenachse fuer Fotos, Picknick und kurze Pausen · 2 Min.
  • Port de Suffren — ruhiger Seineabschnitt mit Booten und Blick auf den Turm · 5 Min.
  • Pont d'Iena — klassische Brueckenperspektive zwischen Turm und Trocadero · 6 Min.
  • Musee du quai Branly - Jacques Chirac — starke Sammlung aussereuropaeischer Kunst in markanter Architektur · 7 Min.
  • Jardins du Trocadero — bester Frontalblick auf den Eiffelturm und Fontaenen · 12 Min.
  • Aquarium de Paris — praktische Schlechtwetterpause, besonders mit Kindern · 14 Min.
  • Rue Cler — Marktstrasse fuer Kaese, Wein, Gebaeck und Alltags-Paris · 15 Min.

In 15 bis 30 Minuten mit Verkehrsmitteln

  • Les Invalides — goldene Kuppel, Napoleon-Grab und militaerhistorisches Schwergewicht · 10 Min. per Taxi
  • Musee d'Orsay — impressionistische Kunst als natuerliche Fortsetzung des Seine-Tages · 15 Min. per Taxi
  • Arc de Triomphe — zweite grosse Paris-Ikone mit Champs-Elysees-Anschluss · 15 Min. per Taxi
  • Saint-Germain-des-Pres — Cafes, Galerien und linkes Seineufer nach dem Turm · 18 Min. per Taxi
  • Louvre — grosser Museumsblock fuer einen klassischen Paris-Erstbesuch · 20 Min. per Taxi

Essen in der Naehe

  • Le Jules Verne — franzoesische Sternekueche mit Turmblick · teuer · Reservierung obligatorisch · 0 Min. zu Fuss
  • Au Bon Accueil — modernes Bistro in ruhiger Seitenstrasse · ueberdurchschnittlich · Reservierung empfohlen · 7 Min. zu Fuss
  • La Fontaine de Mars — klassisches Pariser Bistro mit Suedwest-Kueche · ueberdurchschnittlich · Reservierung empfohlen · 14 Min. zu Fuss
  • Le Petit Cler — unkompliziertes Bistro an der Marktstrasse · mittel · ohne Reservierung moeglich · 15 Min. zu Fuss
  • Cafe de l'Homme — Terrasse mit direktem Eiffelturm-Blick · teuer · Reservierung obligatorisch · 15 Min. zu Fuss

Fertiger Tagesplan

Beginnen Sie am Vormittag auf dem Champ de Mars, gehen Sie auf den Eiffelturm und nehmen Sie danach den kurzen Bogen zum Musee du quai Branly - Jacques Chirac. Zum Mittag passt Au Bon Accueil, wenn Sie ein ruhigeres Bistro statt der direkten Turmzone wollen.

Am spaeten Nachmittag fuehrt der Weg ueber Pont d'Iena zu den Jardins du Trocadero; abends bleibt die Seine-Seite ideal fuer Fotos und einen Drink mit Blick auf den beleuchteten Turm.

Hinweis: Die schoenere Blickrichtung ist erst vom Turm weg zum Trocadero und danach zurueck ans Seineufer; so haben Sie den Eiffelturm staendig vor sich.

Справочно

Fakten

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Zahlen und Massstab

  • Höhe: 330 m bis zur Antennenspitze; ohne Antennen startete der Turm mit 312 m und prägte damit die Pariser Skyline neu.
  • Grundfläche: Die vier Pfeiler bilden ein Quadrat von 125 m Seitenlänge; deshalb wirkt der Turm aus der Nähe viel breiter als auf Fotos.
  • Etagenhöhen: 57 m, 115 m und 276 m; die zweite Etage liefert den klarsten Stadtvergleich mit Montmartre und Montparnasse.
  • Metallgewicht: 7.300 t Eisenkonstruktion, 10.100 t Gesamtgewicht; die offene Gitterstruktur spart Masse und hält Windlasten klein.
  • Bauteile: 18.038 Eisenstücke und 2.500.000 Nieten; die Präzision kam aus Vorfertigung in der Werkstatt.
  • Bauzeit: 2 Jahre, 2 Monate und 5 Tage; für ein 300-m-Bauwerk war das eine extreme Ingenieurleistung.
  • Aufzüge: 5 Anlagen fahren vom Boden bis zur zweiten Etage, 2 Doppelanlagen weiter zur Spitze; die Vertikale ist hier Teil des Erlebnisses.

Mythen und Missverständnisse

  • Mythos: Gustave Eiffel entwarf den Turm ganz allein. Tatsächlich: Maurice Koechlin, Emile Nouguier und Stephen Sauvestre prägten den Entwurf entscheidend.
  • Mythos: Der Eiffelturm war immer als dauerhaftes Monument geplant. Tatsächlich: Die Konzession lief auf 20 Jahre; Funkexperimente retteten ihn vor dem Abbau.
  • Mythos: Der Turm besteht aus Stahl. Tatsächlich: Die Konstruktion besteht aus Puddeleisen, einem widerstandsfähigen Schmiedeeisen des 19. Jahrhunderts.
  • Mythos: Die Spitze ist immer die beste Aussicht. Tatsächlich: Die zweite Etage zeigt Paris lesbarer, mit weniger Dunst und besserem Blickwinkel.
  • Mythos: Der Eiffelturm ist noch der hoechste Turm der Welt. Tatsächlich: Diesen Rekord verlor er an das Chrysler Building in New York.

Seltenes und Ungewoehnliches

  • Gustave Eiffels Buero: An der Spitze ist eine rekonstruierte Szene mit Eiffel, seiner Tochter Claire und Thomas Edison zu sehen.
  • Wissenschaftsfries: 72 Namen franzoesischer Gelehrter stehen in goldenen Grossbuchstaben um die erste Etage, 18 pro Seite.
  • Fehlende Namen: Sophie Germain fehlt im historischen Fries, obwohl ihre Elastizitaetsforschung fuer Metallkonstruktionen relevant war.
  • Alte Aufzugstechnik: In Ost- und Westpfeiler arbeiten modernisierte Hydraulikaufzuege nach dem Grundprinzip von 1899.
  • Versteckter Schornstein: Ein 12 m hoher Backsteinschornstein der fruehen Aufzugstechnik steht noch im Gartenbereich nahe dem Westpfeiler.
  • Farbe als optischer Trick: Der Turm wird in drei abgestuften Toenen gestrichen, unten dunkler und oben heller, damit er gleichmaessig wirkt.
Контекст

Geschichte

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Warum sie noch zählt

Der Eiffelturm entstand als Eingangszeichen der Weltausstellung von 1889 und war zunächst ein technisches Statement: Eisen, Höhe und Ingenieurskunst sollten zeigen, wozu das moderne Frankreich fähig war.

Gerade deshalb wirkt er vor Ort anders als auf Postkarten: Man steht nicht nur vor einem Wahrzeichen, sondern vor einer sichtbar konstruierten Maschine aus Nieten, Bögen und Plattformen.

Wichtig ist auch der Wandel seiner Rolle. Was als temporärer Ausstellungsbau gedacht war, blieb, weil der Turm praktisch nutzbar wurde — unter anderem für Funk- und später Fernsehtechnik. So wurde aus einem umstrittenen Bauwerk ein dauerhaftes Symbol von Paris.

Für heutige Besucher erklärt diese Geschichte den Reiz des Aufstiegs: Die Aussicht ist nur ein Teil des Erlebnisses. Genauso wichtig ist das Gefühl, sich durch ein Stück Industriekultur zu bewegen, das Paris nicht historisiert, sondern modern gemacht hat.

Der zweite Stock reicht vielen dafür am besten: nah genug an der Konstruktion, hoch genug für die Stadtlogik.

♿ Доступность и семьи

Barrierefreiheit & Familienregeln

  • Rollstuhl und eingeschränkte Mobilität: Der Eiffelturm ist per Aufzug bis zur 1. und 2. Etage zugänglich; der Gipfel und die Treppen sind für Rollstuhlnutzer und mobilitätseingeschränkte Gäste nicht zugänglich. An den Eingängen und in den Pfeilern gibt es erleichterten Zugang über Aufzug oder Rampe, Aufzugskabinen sind für Rollstühle ausgelegt, Shops und Buffets sind ebenerdig erreichbar. Barrierefreie Toiletten gibt es am Boden, auf der 1. und 2. Etage; auf der 2. Etage sind Sichtöffnungen so angepasst, dass auch Rollstuhlnutzer das Panorama sehen können.
  • Kinderwagen: Nur faltbare Kinderwagen sind zugelassen. Nicht faltbare Kinderwagen, Roller, Skateboards und große rollende Gegenstände kommen nicht mit hinein; es gibt keine Garderobe und keine Gepäckaufbewahrung. Für Familien steht ein Kinderwagen-Abstellbereich auf der Esplanade nahe dem Südpfeiler zur Verfügung.
  • Kinder und Eintritt: Kinder unter 4 Jahren zahlen 0 EUR, brauchen aber ein eigenes kostenloses Ticket. Kinder von 4 bis 11 Jahren zahlen den Kindertarif, Jugendliche von 12 bis 24 Jahren den Jugendtarif; Kinder bis einschließlich 12 Jahre müssen von einem Erwachsenen begleitet werden. Der ermäßigte Tarif für Besucher mit Behinderung gilt auch für eine Begleitperson.
  • Praktisch mit kleinen Kindern: Für Familien mit Buggy, Kleinkindern oder älteren Begleitpersonen ist der Aufzug zur 1. und 2. Etage die sinnvollste Wahl. Die Treppe bis zur 2. Etage hat 674 Stufen und ist für Babys, sehr junge Kinder und Personen mit schwacher Kondition ungeeignet. Kostenlose Toiletten gibt es auf allen Ebenen; Wickelmöglichkeiten gibt es am Boden sowie auf der 1. und 2. Etage, nicht auf dem Gipfel.

🏢 Что есть на площадке

  • Toiletten: Es gibt kostenlose Toiletten auf dem Vorplatz sowie auf dem 1., 2. und obersten Stockwerk. Für Rollstuhlnutzer gibt es barrierefreie Toiletten auf allen Ebenen.
  • Essen und Trinken: Vor Ort gibt es mehrere Optionen, von einfach bis gehoben: Madame Brasserie im 1. Stock für moderne, eher gehobene Küche, Le Jules Verne im 2. Stock für sehr feines Essen, dazu Buffets auf dem Vorplatz sowie im 1. und 2. Stock. Oben gibt es außerdem eine Champagne-Bar.
  • Shop: Es gibt mehrere Souvenirshops. Verkauft werden vor allem Eiffel-Tower-Artikel und klassische Mitbringsel wie Miniaturen, T-Shirts, Schals, Schreibwaren, Taschen und einige limitierte Sammlerstücke.
  • Ausstattung für Familien und Digitales: Kostenloses WLAN ist vorhanden. Wickeltische gibt es auf dem Vorplatz, im 1. und 2. Stock; oben gibt es keinen Wickeltisch.

Zuverlässigkeit & Aktualität

AutorAksel Paris Team
Veröffentlicht5. April 2026
Aktualisiert30. April 2026

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FAQ

Muss ich Tickets für den Eiffelturm vorab buchen?

Ja, besonders für den Aufzug und die Spitze: gute Zeitfenster sind schnell weg. Rechnen Sie mit €14,80 für die Treppe bis zur 2. Etage, €23,50 mit dem Aufzug bis zur 2. Etage und €36,70 mit dem Aufzug bis zur Spitze.

Wann ist die beste Uhrzeit für den Besuch?

Früh am Morgen ist es am ruhigsten; abends bekommen Sie das schönere Licht und die beleuchtete Stadt. Für Erstbesucher ist die 2. Etage oft der beste Kompromiss aus Aussicht, Preis und Wartezeit.

Wie lange sollte ich für den Eiffelturm einplanen?

Planen Sie 1,5 bis 3 Stunden ein, inklusive Sicherheitskontrolle, Aufzug oder Treppe und Zeit auf den Plattformen. Mit Spitze dauert der Besuch länger, weil Sie auf der 2. Etage in einen weiteren Aufzug umsteigen.

Wie komme ich am einfachsten hin?

Die Adresse ist Champ de Mars, 5 Avenue Anatole France, 75007 Paris. Praktische Metrostationen sind Bir-Hakeim für den direkten Zugang und Trocadéro für den klassischen Blick auf den Turm vor dem Besuch.

Lohnt sich die Spitze oder reicht die 2. Etage?

Für die meisten ersten Paris-Reisen reicht die 2. Etage: Montmartre, Montparnasse und das Zentrum sind dort sehr gut erkennbar. Die Spitze ist teurer, windiger und eher sinnvoll, wenn Ihnen der höchste Punkt wichtiger ist als die beste Stadtsicht.