Palais-Royal

Warum besuchen

Für wen es perfekt ist

Das Palais-Royal sollten Reisende priorisieren, die nach dem Louvre eine ruhige, kostenlose Pause suchen und gepflegte Gärten, französische Arkaden sowie die Buren-Säulen schätzen. Es liegt im 1. Arrondissement, ist täglich ohne Reservierung zugänglich und lässt sich gut mit einem Spaziergang zwischen Louvre und Palais-Royal verbinden.

Wer es lieber auslässt

Wer vor allem historische Innenräume, Ausstellungen oder ein ausführliches Schloss-Erlebnis erwartet, kann den Besuch niedriger priorisieren: Die Palastgebäude sind für die Öffentlichkeit geschlossen. Als kurzer, entspannter Zwischenstopp ist das Palais-Royal dennoch eine gute Wahl – besonders bei schönem Wetter und ohne zusätzlichen Eintritt.

Was Sie vorher wissen sollten

Der Palais-Royal ist eine gute Wahl für Reisende, die zwischen Louvre und den Passagen eine kostenlose, elegante Auszeit suchen: gepflegte Gärten, historische Arkaden und die Buren-Säulen lassen sich in 30 bis 60 Minuten entspannt verbinden.

Besonders angenehm ist der Besuch am frühen Morgen, wenn der Innenhof ruhiger ist und die markanten Schwarz-Weiß-Säulen klarer fotografiert werden können.

Wichtig für die Planung: Die eigentlichen Palastgebäude sind wegen der dort untergebrachten staatlichen Institutionen nicht öffentlich zugänglich.

Wer Innenräume, große Sammlungen oder ein umfangreiches Besichtigungsprogramm erwartet, dürfte enttäuscht sein; für eine ruhige Pause, einen Kaffee unter den Arkaden oder einen kurzen Spaziergang nahe dem Louvre ist der Palais-Royal dagegen sehr passend.

Tipp: Eintritt und Reservierung sind nicht nötig.

🎫 Tickets, Touren & Rabatte

Welches Ticket wählen

Der Zugang zum Innenhof mit den berühmten Buren-Säulen und den angrenzenden Gärten des Palais-Royal ist für alle Besucher vollkommen kostenlos. Da die historischen Palastgebäude heute staatliche Institutionen wie den Staatsrat beherbergen, sind die Innenräume für die Öffentlichkeit dauerhaft geschlossen.

Sie benötigen für den Besuch des Geländes weder ein Ticket noch eine vorherige Reservierung.

Ein häufiger Fehler von Erstbesuchern ist die Suche nach Eintrittskarten für das Innere des Palastes oder die Verwechslung mit kostenpflichtigen Museen in der Nachbarschaft. Für den klassischen Rundgang durch die Gärten und die historischen Arkaden reicht der freie Zugang völlig aus.

  • Kostenloser Zugang: Gilt für den Innenhof, die Gärten und die Galerien.
  • Keine Reservierung nötig: Sie können das Gelände während der Öffnungszeiten jederzeit flexibel betreten.

Die beste Besuchszeit

Die Gärten und der Innenhof öffnen täglich um 08:00 Uhr. Die Schließzeiten richten sich nach der Saison: Im Winter schließt die Anlage um 20:30 Uhr, während sie im Sommer bis 22:30 Uhr geöffnet bleibt. Wer die markanten schwarz-weiß gestreiften Säulen ohne Menschenmassen fotografieren möchte, sollte direkt zur Öffnung am frühen Morgen kommen.

Nachmittags und in den frühen Abendstunden füllt sich die Anlage mit Spaziergängern, die in den Cafés unter den Arkaden sitzen oder auf den typischen grünen Stühlen am Springbrunnen entspannen.

Für Fotografen bietet das sanfte Licht am späten Nachmittag die schönste Atmosphäre, um das Zusammenspiel aus klassischer Architektur und moderner Kunst festzuhalten.

Kombis und Rabatte

Da das Palais-Royal keinen Eintritt kostet, gibt es keine klassischen Rabatt- oder Kombitickets für die Anlage selbst. Wer jedoch mehr über die Umgebung erfahren möchte, kann geführte Rundgänge buchen, die das Palais-Royal oft mit den nahegelegenen überdachten Passagen oder dem Louvre-Viertel verbinden.

Für Inhaber von Pässen wie dem Paris Museum Pass ist das Palais-Royal zwar kein direkter Partner, da ohnehin kein Ticket benötigt wird, aber die Lage direkt an der Metrostation Palais Royal - Musée du Louvre (Linien 1 und 7) macht es zu einem idealen, kostenfreien Zwischenstopp vor oder nach dem Museumsbesuch.

*Tipp:* Nutzen Sie den kostenfreien Zugang, um nach dem Besuch des Louvre im ruhigen Garten des Palais-Royal eine Pause einzulegen, ohne ein weiteres Ticket kaufen zu müssen.

Wann lohnt sich eine Führung

Eine geführte Tour ist vor allem dann sinnvoll, wenn Sie sich für die bewegte Geschichte des Komplexes interessieren, der einst von Kardinal Richelieu erbaut wurde und eine zentrale Rolle in der Französischen Revolution spielte. Ein Guide erweckt die Geschichten hinter den prachtvollen Arkaden und den historischen Geschäften zum Leben.

Wer sich lediglich für die moderne Kunstinstallation der Buren-Säulen, ein schönes Foto oder einen entspannten Spaziergang im Grünen interessiert, kann auf eine Führung verzichten. Die Anlage lässt sich hervorragend auf eigene Faust erkunden, da die Wege übersichtlich sind und die Atmosphäre zum Verweilen einlädt.

Wetter jetzt
Paris, Frankreich
JetztTeilweise bewölkt 🌤️
Temperatur23°C
SichtAusgezeichnet
AerosoleSaubere Luft · AOD 0.19

Gute Bedingungen für einen Besuch heute.

AOD — wie stark Staub und Dunst in der Luft die Fernsicht dämpfen. 0 sauber, >0,4 spürbar, >0,7 stark.

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Beste Zeit um Mo — 10:00

Dieser Tag hat durchschnittliche Besucherdichte. Dieser Slot hat eine höhere Chance auf einen angenehmen Besuch: Quiet morning hours.

30–50% · Ruhig60–80% · Mäßig90–100% · Überfüllt

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MorgenExpect typical daytime visitors, especially around the Buren columns.
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Wie man den Eingang findet

1
An der Metro startenFahre bis Palais Royal–Musée du Louvre mit den Linien 1 oder 7.
2
Zum Innenhof gehenSuche den offenen Durchgang zum zentralen Hof mit den Buren-Säulen.
3
Nicht in Gebäude gehenDie geschlossenen Türen gehören zu Verwaltungsbüros und sind nicht öffentlich zugänglich.
4
Direkt hineingehenKein Ticket, Check-in oder Sicherheitskontrolle; Hof, Gärten und Arkaden sind kostenlos zugänglich.

Der öffentliche Zugang zum Palais-Royal führt zum zentralen Innenhof und in die Gärten nahe dem Louvre im 1. Arrondissement. Nehmen Sie die Métrolinien 1 oder 7 bis zur Station Palais Royal–Musée du Louvre; der Eingang liegt nur wenige Schritte vom Louvre entfernt.

Wichtig: Gehen Sie nicht zu den Innengebäuden des Palastes. Dort befinden sich Regierungsbüros, die für die Öffentlichkeit geschlossen sind. Besichtigen können Sie den Innenhof, die Gärten und die Arkaden mit ihren Geschäften und Cafés.

Der Eintritt ist kostenlos. Sie brauchen kein Ticket und keine Reservierung. Der Zugang ist täglich ab 8:00 Uhr geöffnet und schließt im Winter um 20:30 Uhr, im Sommer um 22:30 Uhr.

Praktische Einschränkungen und was mitzunehmen

Was Sie vor dem Besuch beachten sollten

Suchen Sie nicht den Eingang zu den Verwaltungsgebäuden des Palais-Royal, sondern den Zugang zum zentralen Hof mit den Buren-Säulen, zu den Gärten und den Arkaden. Eintritt, Ticket, Reservierung und Sicherheitskontrolle sind für diesen Außenbereich nicht erforderlich.

Die historischen Innengebäude sind Regierungsstellen und für die Öffentlichkeit geschlossen. Verschlossene Türen sind daher normal. Der Hof und die Gärten öffnen täglich um 8:00 Uhr; geschlossen wird um 20:30 Uhr im Winter und um 22:30 Uhr im Sommer.

Eine besondere Kleiderordnung oder Altersgrenze gibt es für Hof, Gärten und Arkaden nicht. Für den Rundgang reichen bequeme Schuhe und wettergerechte Kleidung. Die Anlage eignet sich besonders für einen ruhigen Spaziergang, nicht für eine Besichtigung von Innenräumen.

Was Sie mitnehmen dürfen und was nicht

Für den frei zugänglichen Außenbereich sind keine besonderen Verbote für Getränke, Speisen, Kameras, Stative, Selfie-Sticks, große Taschen oder Drohnen angegeben. Vermeiden Sie dennoch sperrige Ausrüstung, weil die Arkaden und Durchgänge für einen Spaziergang und nicht für umfangreiches Gepäck ausgelegt sind.

  • Kleine persönliche Tasche oder Rucksack: für den Rundgang praktisch.
  • Trinkflasche: für den Aufenthalt im Außenbereich sinnvoll.
  • Kamera oder Smartphone: für Hof, Gärten und die Buren-Säulen geeignet.

Aufbewahrung und Gepäck

Für den Besuch von Hof, Gärten und Arkaden ist keine öffentliche Garderobe oder Gepäckaufbewahrung als Bestandteil des Eintritts vorgesehen. Nehmen Sie deshalb nur handliches Gepäck mit und lassen Sie Koffer möglichst vor dem Besuch an Ihrer Unterkunft oder an einer dafür vorgesehenen Gepäckaufbewahrung.

Kinderwagen können im Außenbereich grundsätzlich genutzt werden; einzelne Arkaden und Passagen können durch Pflaster, enge Durchgänge oder Besucherandrang unpraktischer sein. Eine festgelegte Gepäckgröße oder ein verpflichtender Abgabeort ist für diesen kostenlosen Außenbereich nicht angegeben.

Am einfachsten erreichen Sie das Palais-Royal über die Metrostation Palais Royal–Musée du Louvre der Linien 1 und 7.

💡 Nützliche Tipps

  • Für ein besonders symmetrisches Foto der Buren-Säulen stellst du dich an den Rand der Galerie de Montpensier und fotografierst durch einen der Rundbögen statt mitten im Hof zu stehen.
  • Suche auf dem Boden der Galerie de Montpensier nach einem kleinen bronzenen „Arago“-Medaillon, das die historische Pariser Meridianlinie markiert und von vielen Besuchern übersehen wird.
  • Gehe im Garten bis zum Randbereich hinter den Hauptwegen weiter, um die Marmorstatue „Le Charmeur de Serpent“ in einer ruhigeren Umgebung zu entdecken.
  • Nach Regen lohnt sich der Besuch fotografisch besonders, weil sich die schwarz-weißen Säulen und die Arkaden auf dem dunklen Pflaster spiegeln.
  • Für Porträtfotos bietet der Schatten der Arkaden gleichmäßigeres Licht als der offene Hof; die Säulen wirken dabei als grafischer Hintergrund, ohne dass harte Mittagsschatten ins Gesicht fallen.
  • Plane bei schlechtem Wetter einen Abstecher zur nahe gelegenen Galerie Colbert über 6 rue des Petits-Champs ein, deren überdachte Rotunde eine ruhigere Alternative zur stärker besuchten Galerie Vivienne ist.

Lage und Umgebung

Was für ein Viertel

  • Das 1. Arrondissement verbindet Louvre, historische Passagen, Regierungsgebäude und elegante Einkaufsstraßen auf engem Raum.
  • Palais-Royal wirkt ruhiger und kultivierter als die stark frequentierte Louvre-Umgebung, besonders in den Arkaden und Gärten.
  • Das Viertel passt zu einem halben Kulturtag mit Architektur, Kunst, Schaufensterbummel und einer langen Café- oder Bistropause.
  • Mittags treffen sich hier Museumsbesucher, Büroangestellte und Pariser zum Einkaufen oder Essen.

In der Nähe zu Fuß (bis 15 Minuten)

  • Comédie-Française — traditionsreiches Theater am Place Colette · 3 Min.
  • Louvre — weltberühmte Kunstsammlung im ehemaligen Königspalast · 5 Min.
  • Galerie Vivienne — elegante historische Passage mit Buchläden und Galerien · 7 Min.
  • Jardin des Tuileries — weitläufiger Garten zwischen Louvre und Place de la Concorde · 8 Min.
  • Place Vendôme — monumentaler Platz mit Luxusjuwelieren und klassischer Architektur · 12 Min.
  • Pont des Arts — kurze Seinebrücke mit Blick auf Louvre und Flussufer · 13 Min.

In 15–30 Minuten mit dem Verkehrsmittel

  • Musée d’Orsay — Impressionisten und großartige Bahnhofshalle als ideale Museumsergänzung · 15 Min. mit dem Taxi
  • Sainte-Chapelle — spektakuläre Glasfenster auf der Île de la Cité · 15 Min. mit dem Taxi
  • Saint-Germain-des-Prés — Galerien, Buchhandlungen und klassische Pariser Café-Kultur · 15 Min. mit der Metro
  • Musée Rodin — Skulpturen in Villa und Garten, deutlich ruhiger als der Louvre · 20 Min. mit dem Taxi
  • Montmartre — Künstlerhügel, Treppen und weite Stadtblicke als Kontrast zum Zentrum · 25 Min. mit der Metro

Wo man in der Nähe essen kann

  • Le Grand Véfour — französische Haute Cuisine in historischen Arkaden · teuer · Reservierung erforderlich · 1 Min. zu Fuß
  • Juveniles — Weinbar mit französischen Kleingerichten und Naturweinen · mittel · Reservierung empfohlen · 6 Min. zu Fuß
  • Le Fumoir — klassisches Bistro gegenüber dem Louvre · überdurchschnittlich · ohne Reservierung möglich · 8 Min. zu Fuß
  • Bistrot Vivienne — bodenständige französische Küche nahe der Galerie Vivienne · mittel · Reservierung empfohlen · 8 Min. zu Fuß
  • Café Kitsuné Palais Royal — Kaffee und Gebäck direkt unter den Arkaden · günstig · ohne Reservierung · 1 Min. zu Fuß

Fertige Route für einen Tag

Starten Sie morgens am Louvre und gehen Sie anschließend zum Palais-Royal mit seinen Gärten, den Buren-Säulen und den Arkaden.

Danach führen Sie die Galerie Vivienne und ein Mittagessen bei Juveniles weiter durch das historische Zentrum, bevor Sie am Nachmittag durch den Jardin des Tuileries bis zur Place Vendôme spazieren. Für den Abend passt ein Abstecher zum Musée d’Orsay oder ein klassisches Dinner im Le Fumoir.

Auf einen Blick: Die schönste Verbindung ist Palais-Royal → Galerie Vivienne → Jardin des Tuileries; so vermeiden Sie unnötige Schleifen.

Referenz

Fakten

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Zahlen und Größenordnung

  • Ursprung: Der Hauptbau entstand ab 1634 für Cardinal Richelieu; später wurde der Komplex zur königlichen Residenz.
  • Gartenfläche: Der Jardin du Palais-Royal umfasst 2 Hektar und bietet mitten im 1. Arrondissement viel Freiraum.
  • Arkaden: 180 Erdgeschoss-Arkaden wurden im späten 18. Jahrhundert für Geschäfte, Cafés und Restaurants angelegt.
  • Cour d’Honneur: Der Ehrenhof misst 2.486 m² und wird von Daniel Burens Kunstwerk geprägt.
  • Colonnes de Buren: 260 achteckige Säulen bilden seit 1986 das Raster „Les Deux Plateaux“.
  • Öffnung: Hof und Garten sind täglich ab 8:00 Uhr zugänglich; Schluss ist im Winter um 20:30 Uhr, im Sommer um 22:30 Uhr.

Mythen und Missverständnisse

  • Mythos: Der gesamte Palais-Royal ist ein frei zugänglicher königlicher Palast. Tatsächlich bleiben die Regierungsgebäude im Inneren für die Öffentlichkeit geschlossen.
  • Mythos: Die schwarz-weißen Säulen gehören zur ursprünglichen Palastarchitektur. Tatsächlich schuf Daniel Buren die moderne Installation 1985 und 1986.
  • Mythos: Charlotte Corday kaufte ihr Messer in der Galerie de Valois. Tatsächlich nannte sie nur den Palais-Royal, nicht den genauen Laden.
  • Mythos: Der Komplex hieß von Anfang an Palais-Royal. Tatsächlich trug Richelieus Residenz zunächst den Namen Palais-Cardinal.

Selten und ungewöhnlich

  • Mittagskanone: Eine Sonnenuhr war mit einer Lupe und einer Kanone verbunden; daraus entstand der französische Ausdruck „midi pétante“.
  • Baum von Krakau: Der heute verschwundene „Arbre de Cracovie“ war im 18. Jahrhundert ein Treffpunkt für Gerüchte, Nachrichten und politische Diskussionen.
  • Café de Foy: Am 12. Juli 1789 bestieg Camille Desmoulins dort einen Stuhl und rief zum Widerstand gegen die Regierung auf.
  • Theatergeschichte: Molières Truppe spielte im Palais-Royal; ab 1799 nutzte die Comédie-Française den dortigen Theatersaal.
  • Verborgene Palastfunktion: Im Komplex sitzen heute unter anderem das Conseil d’État, der Conseil constitutionnel und das Kulturministerium.
Hintergrund

Geschichte

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Der Palais-Royal ist ein historischer Palastkomplex in unmittelbarer Nähe des Louvre. Seine Arkaden, der Innenhof und die streng angelegten Gärten bewahren den repräsentativen Charakter des Ortes, während elegante Geschäfte und Cafés ihn bis heute in einen lebendigen Stadtbereich verwandeln.

Geschichte und Gegenwart

Die Innengebäude werden heute als Regierungsbüros genutzt und sind für die Öffentlichkeit geschlossen. Besucher erleben den Palais-Royal daher vor allem von außen: kostenlos durch die Gärten und Arkaden, ergänzt durch die zeitgenössischen Buren-Säulen im Innenhof.

Gerade der Kontrast zwischen historischer Architektur und moderner Kunst macht den Ort zu einem besonderen Zwischenstopp zwischen Louvre und den großen Boulevards.

♿ Barrierefreiheit & Familien

Barrierefreiheit und Familien

  • Rollstuhl und eingeschränkte Mobilität: Der Außenbereich des Palais-Royal ist kostenlos und ohne Altersgrenze zugänglich. Hof und Garten liegen ebenerdig, doch die historischen Pflastersteine im Ehrenhof und teilweise kiesige Wege im Garten können das Fahren erschweren. Für bestimmte Monumentbereiche steht eine mobile Rampe bereit; einen durchgängigen Aufzugzugang zu allen Bereichen gibt es nicht.
  • Kinderwagen: Kinderwagen dürfen in den frei zugänglichen Höfen, Arkaden und im Garten mitgeführt werden; sie müssen nicht am Eingang abgegeben werden. Kleine Räder sind auf dem unebenen Pflaster und Kies weniger komfortabel, ein geländegängiger Kinderwagen ist praktischer.
  • Familien mit Kindern: Es gibt keinen Eintritt und keine Altersgrenze; auch Kinder unter 12 Jahren benötigen keine eigene Eintrittskarte. Eine erwachsene Begleitperson ist nicht vorgeschrieben, für Kleinkinder sind die offenen Gartenwege, Wasserbecken und Verkehrsflächen dennoch beaufsichtigungsbedürftig.

🏢 Vor Ort

Ausstattung vor Ort

  • Toiletten: Im frei zugänglichen Innenhof, im Jardin du Palais-Royal und unter den Arkaden gibt es keine ausgewiesenen Besucher-Toiletten. Plane den Toilettengang daher in einem Café oder Restaurant in den Arkaden beziehungsweise in der Umgebung ein.
  • Cafés und Restaurants: Direkt am Palais-Royal liegen mehrere Lokale, von unkomplizierten Cafés wie Café Kitsuné bis zum gehobenen Restaurant Le Grand Véfour. Die Arkaden bieten außerdem kleinere Geschäfte und Galerien.
  • Shop: Einen eigenen Souvenirshop des Palais-Royal gibt es nicht. Unter den Arkaden findest du unabhängige Boutiquen, Kunstgalerien, Antiquitäten- und Designgeschäfte statt eines klassischen Museumsshops.
  • Wasser und Familienausstattung: Einen Trinkbrunnen, Wickelraum, Stillraum oder Gebetsraum gibt es im frei zugänglichen Komplex nicht. Eine eigene Wasserflasche kannst du problemlos mitbringen.

Zuverlässigkeit & Aktualität

Aktualisiert2. August 2026

Ich lebe seit sieben Jahren in Paris und schreibe praktische Frankreich-Guides für deutschsprachige Reisende.

FAQ

Brauche ich für das Palais-Royal eine Reservierung?

Nein, der Eintritt in den Innenhof, die Gärten und die Arkaden ist kostenlos und ohne Ticket oder Reservierung möglich.

Wann ist die beste Zeit für einen Besuch?

Der frühe Morgen oder der späte Nachmittag eignet sich besonders für einen ruhigen Spaziergang mit weniger Stadttrubel.

Wie viel Zeit sollte ich für das Palais-Royal einplanen?

Für Innenhof, Gärten, Arkaden und die Buren-Säulen reichen etwa 45 bis 60 Minuten.

Wie komme ich mit der Metro dorthin?

Fahre mit der Metro-Linie 1 oder 7 bis zur Station am Louvre; der Eingang liegt nur wenige Schritte entfernt.

Lohnt sich das Palais-Royal auch ohne Zugang zu den Innenräumen?

Ja, wenn du Gärten, französische Arkaden, Cafes, Boutiquen und zeitgenössische Kunst suchst; die Palastgebäude selbst sind für die Öffentlichkeit geschlossen.